Die auf den aktuellen Fotos sichtbare Baustelle gehört zur Renaturierung des dritten Wallgraben-Abschnitts. Nach Angaben der Stadt begannen die Arbeiten am 11. März 2026 im Bereich zwischen Holzstraße und Pfortenstraße.

Der Wallgraben soll dabei nicht nur baulich instand gesetzt werden. Ziel ist ein ökologisch stabileres Gewässer mit besserer Wasserqualität und attraktiveren Uferbereichen mitten in der Stadt.

Was im dritten Abschnitt vorgesehen ist

Zum Arbeitsprogramm gehören die Entschlammung, die Abdichtung der Gewässersohle sowie die Neugestaltung von Gewässerbett und Uferbereichen. Die aktuellen Aufnahmen dokumentieren den sichtbaren Baustand mit Baumaschinen, Schalung und vorbereiteten Böschungen in Richtung Schillerbrücke.

Die Bilder zeigen eine Momentaufnahme vom 31. Juli 2026. Welche einzelne Bauleistung an welchem Tag ausgeführt wird, kann sich im laufenden Ablauf verändern.

Warum der Wallgraben umgebaut wird

Die Stadt nennt mehrere Ziele: Das Gewässerökosystem soll stabilisiert, die Wasserqualität dauerhaft verbessert und der langfristige Wasserbezug aus der Lober verringert werden. Gleichzeitig soll der Wallgraben als innerstädtischer Erholungsraum an Aufenthaltsqualität gewinnen.

Die ersten beiden Abschnitte wurden bereits 2019 und 2020 bearbeitet. Der jetzige Bereich bildet das letzte große Kapitel der Wallgraben-Renaturierung.

Sperrungen rund um die Schillerbrücke

Während der Arbeiten bleiben die Schillerbrücke und der Fußweg am Wallgraben zwischen Breiter Straße und Schillerbrücke vollständig gesperrt. Die städtische Baustellenübersicht nennt dafür derzeit den Zeitraum bis voraussichtlich 30. September 2026.

Für Wege durch die Altstadt sind die ausgeschilderten Umleitungen maßgeblich. Zeiträume können sich durch den Bauablauf oder unvorhergesehene Einflüsse ändern.